Masturbation und Religion

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Je weiter sich die Menschheit entwickelte, umso mehr hatte sie nicht nur moralische Argumente für die Verteufelung der Masturbation, sondern auch wissenschaftliche.

Zum Bespiel das Christentum verwendet für die begründete Ablehnung der Masturbation unter anderem eine „falsche“ Übersetzung des Wortes. Aus dem Lateinischen übersetzt bedeutet das Wort in seiner Zusammensetzung mas = männlich + „turbare“ = heftig bewegen. „Eine stark moralisierende und kirchennahe, aber unetymologische Deutung ergibt sich
mit der aus dem Mittellatein schwach belegbaren Ableitung von lateinisch manustupratio (von manus „Hand“ und stuprum „Unzucht“). In dieser Form wird der Begriff häufig als „Befleckung, Unzucht mit der Hand“ übersetzt.“ (Quelle: Wikipedia)

In asiatischen Kulturen ist die Masturbation an sich zwar nicht verboten, sie soll aber nicht bis zum Äußersten praktiziert werden. Speziell Männer verlieren laut der daoistischen Darstellung durch den mit dem Orgasmus verbundenen Samenerguss wertvolles Qi, das universelle Lebensenergie bedeutet. Mit dieser ist der Mensch, wenn er auf die Welt kommt, nur begrenzt ausgestattet, also sollte er damit haushalten.

Im jüdischen Glauben sowie im Islam wird das Thema mehr oder weniger nur umschrieben. In beiden Religionen beschränkt man sich damit, auf Keuschheit bis zur Ehe zu verweisen, was die Selbstbefriedigung prinzipiell einschließt, also ihre Legitimation ausschließt. Man kann hier nicht direkt von einem Verbot reden, man redet einfach nicht darüber.

 

 

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