Aller Anfang ist schwer

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Geschrieben von Ela G. am 10.01.2013

Keine will es zugeben, aber jede kennt das Thema. Wohl kaum eine Frau hat beim „ersten Mal“ auch selbst einen Höhepunkt. Für viele ist der Weg zu ersten Gipfelsturm lang und beschwerlich… auch wenn sie – alles andere als unlustig oder gar frigide – schon vor dem Erstkontakt fleißig „trainiert“ hat und weiß, wie es geht. Aber der Orgasmus mit einem Partner ist eben doch etwas ganz anderes, als der, den frau sich allein im stillen Kämmerlein unter der kuscheligen Bettdecke beschert.

Erster „Störfaktor“ – ein fremder Mensch in meinem Bett – ähnlich wie beim Pipi machen; wenn einer zuguckt kann ich nicht! Außerdem fühlt sich Küssen, Streicheln und Vögeln in real ganz anders an, als in der Fantasie.

Zweiter „Störfaktor“ – der eigene Kopf. Kann ich alles machen, was ich will oder werde ich dann als „Nutte“ abgestempelt“? Mache ich alles was er sich wünscht oder mache ich mehr den Eindruck, ich sei „prüde“. Tue ich das was ich tue richtig oder stelle ich mich an, wie der Elefant im Porzellanladen. Apropos „Elefant“ kann man bei dem Licht meine Problemzonen sehen?

Also sind für gewöhnlich die einzigen beiden „Mitwirkenden“ beim ersten Mal gleichzeitig quasi die einzigen Störfaktoren, die den Weg auf den Lustgipfel versperren – das ist eine äußerst vertrackte Situation, denn mindestens einen Spieler kann Frau im Liebesspiel nicht auswechseln – sich selbst.

Bleibt also nur die eine Möglichkeit – Kopf ausschalten – logisch, das ist doch für uns Frauen das reinste Kinderspiel. Besonders den blonden unter uns sagt man ohnehin nach, wir hätten den Kopf nur zum Haareschneiden oder damit das Vakuum, dass wir anstelle von Hirn besitzen, nicht entweicht. “Kopf ausschalten” leicht gesagt meine Herren! Würden wir euch nach dem Sex fragen, woran ihr gerade denkt, wenn wir den Kopf abschalten könnten? Nein, wir würden genau wie ihr friedlich grunzend einschlafen.

Zurück zum Problem: Das Gespräch mit einer guten – im Idealfall auch erfahrenen – Freundin, kann auf dem Weg zum ersten Orgasmus mit Partner hilfreich sein – sie übernimmt die Funktion des Trainers/Coaches.

In Maßen genossen hat Alkohol zwar keine Trainingsfunktion wohl aber die eines Katalysators, der die beiden chemischen Substanzen Mann und Frau harmonisiert – in Maßen wohl gemerkt.

Ein Porno kann als Turbobeschleuniger ebenfalls vielversprechend sein, sofern es IHM gelingt einen erotischen Sreifen aufzutreiben, der für Frauen gemacht ist, also nicht etwa einen von der Sorte: eine dauergeile Nymphomanin lässt sich von 40 Männern reiten, um dabei mindestens 80mal zu kommen. Das ist realitätsfremd und wir Frauen brauchen solche Pornos so nötig wie Eiterpickel am Arsch.

Wieder ein Apropos nähmlich Arsch – manche Frauen sind wirklich nur über den Anus zu einem Orgasmus zu bringen.. weder die o. g. „Lockerungsübungen“ noch gekonnte Finger/Zungentechnik des Partners können daran etwas ändern – da bleibt ihm nichts anderes übrig, als sich von Hinten in die Wollust zu stürzen.

Und zu guter Letzt sei festgestellt: bei jeder neue Beziehung, jedem neuen Partner ist es irgendwie immer ein bisschen wie „das erste Mal“ und deshalb habt Geduld mit dem neuen Kerl in eurem Bett und eurem Kopf – ihr drei werdet den Bogen schon heraus bekommen.

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