Wachgebrummelt

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Geschrieben von Ela G. am 01.10.2012
Auch diesmal könnte die Überschrift den geneigten Leser auf die falsche Fährte schicken. Es geht in diesem Beitrag  nicht um das nervige Gebrumme eines – viel zu früh eingestellten – (Handy)Weckers oder des Elektrorasierers des Partners – NEIN – hier geht es um das Gebrumme, den mein Lieblingsvibro macht und mit dem mich mein Partner manchmal morgens weckt, wenn ich im „Rückstand“ bin…
So ist das in Beziehungen, die nicht erst seit gestern bestehen. Es gibt immer mal eine Zeit, in denen Er und Sie mit ihrer Libido nicht im Gleichtakt schlagen. Mal hat sie mal hat er beruflichen Stress und/oder DER Männerabend oder DIE Ladiesnight waren einmal wieder zu lang oder zu alkohollastig und schwups kann man den Sex für die kommende Woche vergessen, weil der Kopf blockiert oder der Körper zu müde ist. Längst kein Grund, dass der Partner, dessen Körper frisch und Kopf voller geiler Gedanken steckt, auf seinen Orgasmus verzichten muss. Zumindest bei uns gibt es dann trotzdem Sex – ich kann meinen Kerl gut verwöhnen, auch wenn ich selbst keine Lust habe und umgekehrt, er mich auch. Nicht selten stellt sich dann bei dem „faulen“ Part doch noch der Appetit ein, der ja bekanntlich beim Essen kommt. Und wenn nicht, ist das auch kein Problem, denn wenn ich es mir wünsche, schießt mich mein Schatz eben bei der nächsten oder übernächsten Gelegenheit auf den Baum. So wie ich ihm mitunter einen Alleingang in Form eines „Schau mich an und hol dir einen runter“ gestatte, was er hin und wieder sogar sehr genießt, sorgt auch er für den Ausgleich in unserem Beziehungsspiel.
Es kommt nicht selten vor, dass er sich morgens schon vor dem Weckerklingeln aus dem Schlafzimmer schleicht, Kaffee aufsetzt und mich dann weckt. In der einen Hand zwei Tassen Kaffee und in der anderen meinen „kleinen Freund“ und Lieblings-Sextoy. Normaler Weise schaltet er diesen bereits vor dem Schlafzimmer ein, so dass ich von dem sanften Gebrummel geweckt werde, bevor der duftende Kaffee und mein Schatz das Schlafzimmer betreten. Schön allein davon fängt mein Unterleib vor Freude an zu kribbeln. Mit der vollen Blase, die ich nach den üblichen 8 Stunden Schlaf ohne Frage habe, steht mir ein megalanger Orgasmus in Weltrekordzeit bevor. Weil der Mann meines Bettes das weiß, hat er keine Skrupel, mich mit einem technischen Helfer zu masturbieren. Seine Manneskraft kann er – bei Bedarf – ja danach immer noch unter Beweis stellen.
So haben wir beide etwas davon – nur auf einen heißen Kaffee müssen wir an so einem Morgen verzichten.

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