Die Mutation unlustiger Frauen

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Geschrieben von Ela G. am 10.07.2012

Erfolg macht sexy – diese Weisheit hat sich bei mir eingebrannt wie ein Sklavenzeichen… es geht hier nicht nur um Erfolg im Job, auch er Erfolg bei einer Weiterbildung kann einem Flügel verleihen oder wenn die Kinder „richtig gut  drauf sind“. Vor allem Frauen brauchen die permanente Bestätigung, um sich in ihrer Haut wohl zu fühlen.. aber warum sind gerade wir dafür so empfänglich?

Sind wir doch das „schwache Geschlecht“ und sind so sehr von der Meinung zweiter, dritter, vierter oder gar unserer Männer abhängig? Wie komme ich überhaupt auf so einen Gedanken und warum traue ich mich, diese – meine Meinung – hier im Blog zu verallgemeinern, und quasi damit für alle „Weiber“ in Stein zu meißeln? Nein ich will hier nicht über einen Kamm scheren. Vielmehr möchte ich bewusst machen, in welche fürchterliche Falle wir Frauensleute doch gern immer wieder tappen, denn ich habe es nicht nur bei mir selbst häufig genug beobachtet, sondern auch bei Freundinnen 😉

Das berühmte “Innen” – auch so ein Beispiel für unser mangelndes Selbstwertgefühl – fühlen wir uns wirklich nicht angesprochen ohne das für die Weiblichkeit stehende Anhängsel oder warum muss es in jeder Anrede/Ansprache genannt werden – bei dem Wort Kinder/KinderInnen käme niemand auf diese absurde Idee.

Um der Sache auf den Grund zu gehen. Erhalten wir nicht genügend Bestätigung, werden wir unscheinbarer – de facto mutieren wir von starken Frauen, die das Land ja bekanntlich braucht, zu grauen Mäusen. Den Wandlungsprozess kann man förmlich miterleben, denn auch äußerlich findet er statt. Viele würden jetzt das abgedroschene Beispiel einer Trennung zitieren, man könnte aber ebenso gut einen neuen Job oder eine neue Beziehungen als Exempel nehmen – völlig egal was – etwas neues hat begonnen. Frau verändert sich äußerlich – neue Frisur, die Klamotten im Schrank werden erneuert oder zumindest um ein paar neue Teile sinnvoll ergänzt. Frau fühlt sich gut und sicher. Und ganz nebenbei wächst die Libido – zu keiner anderen Zeit wird Frau so viel körperliche Lust verspüren,  wie in der Zeit eines Neubeginns/Aufbruchs. Ja meine Herren ihr habt richtig gelesen, gerade wenn wir frisch getrennt sind, haben wir besonders viel Lust, auch wenn unser Verflossener über uns erzählt wir seien frigide, weil wir seit Ewigkeiten nicht mit ihm geschlafen hätten:-)

Je länger und eintöniger die „neue Sache“ jedoch andauert, umso geringer die Motivation sich anzustrengen. Man sagt Frauen nach, dass sie, kaum sind sie Mutter geworden, direkt zur Oma mutieren. Dies trifft aber meist nur auf Frauen zu, die nicht viel mit ihren Kindern unternehmen und demzufolge von diesen auch keine positive Rückmeldung bekommen. Auch werden Frauen, die nie von ihrem Chef gelobt werden, bald nur noch „ihren Job machen“. Und Frauen, von denen nur ihre hausfraulichen Qualitäten gefordert werden, werden für ihre gestressten Karrieremänner auch keine guten Gesellschafterinnen sein.

Das Schlimmste jedoch: für alle diese Frauen sinkt nicht nur die Lust an “Gepflegt-Sein” und “Aktiv-Sein” sondern auch die Lust auf Sex – ja selbst auf selbstgemachte Befriedigung durch Masturbation – auf den Nullpunkt. Irgendwann ist die Metamorphose vom wunderschönen Schmetterling zur fetten Raupe abgeschlossen und Männer haben keine Antwort auf die Frage WARUM die Natur hier falsch herum funktioniert. Die Lösung ist sooo einfach – gebt euren Schmetterlingen Zuckerwasser und sie werden Lust haben, euch den Liebestanz bis in alle Ewigkeit darzubieten.

 

 

 

 

 

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