Rache ist süß !!!

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Geschrieben von Ela G. am 05.04.2012

Männer sind ja bekanntlich Augentiere. Und Frauen sollten diesen Wunsch des Mannes akzeptieren und ihm hin und wieder mit freizügigen Einblicken entsprechen. Was jedoch, wenn sich der Wunsch nach dem Blick ins Zentrum der Lust immer häufiger zum Zentrum von Frust entwickelt?

Gemeint ist folgender Umstand: Normalerweise läuft „Schatz besorg´s dir selbst, ich will dir dabei zusehen!“ ja so, dass ER der dominante Part ist und seiner Freundin zuschaut. Meistens bleibt es aber nicht dabei, denn schnell ist der eigene Luststab in die Hand genommen und im ungünstigsten Falle ist ER dann auch noch vor IHR fertig und verlässt beglückt/verzückt die Showbühne. Dann muss sie ohne ihn zu Ende bringen, was er doch eigentlich „sehen wollte“.

So etwas frustriert mich ungemein und deshalb beschloss ich irgendwann einmal, den Spieß einfach umzudrehen. Ich besorgte mir Handschellen und empfing meinen Stecher, der noch nichts von seinem Glück wusste, mit einem süffisanten Lächeln und den strengen Worten: „Knie nieder und lege die Hände auf den Rücken!“ Die besagten Hände wurden nun mit den Handschellen arretiert. Dann erklärte ich meinem in devoter Haltung vor mir kauernden Liebsten die Spielregeln des Abends. In Wortwahl und Tonart war ich nicht gerade zimperlich, schließlich sollten sie der Situation angemessen sein.

„Du liebst es mir zuzusehen, wollen wir doch mal sehen, wie weit du damit kommst, denn heute bestimme ich das Tempo. Du darfst dich weder berühren noch sprechen. Einzig und alleine deine Augen darfst du bewegen, damit sie meinen Fingern folgen können, während ich mich selbst befriedige. Keinen einzigen Laut möchte ich dabei von dir hören, egal wie lange es dauert. Damit du gar nicht erst auf die Idee kommst, dich dabei selbst zu befriedigen, binde ich dir die Hände nach hinten.“

Ich holte meinen Lieblingsvibro, machte es mir auf meinem frisch bezogenen Bett gemütlich und dachte daran, wie es mir mehrere Männer gleichzeitig besorgten. Bei dieser Vorstellung komme ich garantiert, egal wie viele Nebensächlichkeiten mich rundherum ablenken könnten. So war es auch diesmal – als ich mitten auf der höchsten Welle ritt, riskierte ich einen Blick zu meinem Partner. Wie erwartet schaute er gierig gequält und schäumte vor lustvollem Verlangen.

Ich stand auf, befreite ihn von seinen Handschellen mit den Worten: „Aufgegeilt bist du ja nun und die Hände hast du auch wieder frei. Viel Spaß beim onanieren.“

Ich hatte nicht erwartet, dass mir diese Rache so süß schmecken würde. Das Beste war jedoch, danach musste ich es nach dem Zusehen nie mehr „allein zu ende bringen!“

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